Verwendung von Sicherheitsgurten auf Segelyachten

Nach dem tödlichen Unfall an Bord der Segelyacht CV30 im Indischen Ozean am 18. November 2017 veröffentlichte die MAIB das SAFETY BULLETIN 1/2018, herausgegeben von Steve Clinch, Chefinspektor für Seeunfälle.

Die Marine Accident Investigation Branch führt eine Untersuchung des tödlichen Mann-über-Bord-Unfalls an Bord der kommerziellen Segelyacht CV30 durch, die am Clipper Round the World Yacht Race teilnahm. Das in diesem Sicherheitsbulletin angesprochene Sicherheitsproblem verdeutlicht nur einen von möglicherweise mehreren Faktoren, die zu diesem tragischen Unfall beigetragen haben. Nach Abschluss der Untersuchung wird das MAIB einen vollständigen Bericht veröffentlichen, der alle identifizierten beitragenden Faktoren enthält.

Dieses Bulletin ist auch auf der Website verfügbar: www.gov.uk/maib

HINTERGRUND
Die Segelyacht CV30 nahm an der dritten Etappe des Clipper Round the World Yacht Race teil und verließ Kapstadt am 31. Oktober 2017 in Richtung Fremantle, Westaustralien. Am 1414. November 18 gegen 2017:42 Uhr Ortszeit befand sich die Yacht auf Position 30.3°087'S, 36.3°1500'E, etwa XNUMX Seemeilen von Fremantle entfernt, als ein Besatzungsmitglied, Simon Speirs, über Bord fiel. Er war mit seinem Sicherheitsgurt an der Yacht befestigt. Der Haken am Ende der Leine, die an einer Hebeleine befestigt war, verformte sich und löste sich, was dazu führte, dass er von der Yacht getrennt wurde. Simon Speirs wurde bewusstlos auf die Yacht geborgen, konnte aber leider nicht wiederbelebt werden.

ERSTE ERGEBNISSE
Simon Speirs nutzte einen Dreipunkt-Gurtgurt, der am integrierten Gurt seiner Schwimmweste befestigt war und es ihm ermöglichte, ihn mit einem kurzen oder langen Haltegurt an der Yacht zu befestigen. Ein während der Untersuchung festgestelltes Sicherheitsproblem bestand darin, dass sich der Haken am Ende von Herrn Speirs‘ Halteleine unter einer Deckklampe verfangen hatte (siehe Abbildung 1), was zu einer seitlichen Belastung führte, die ausreichte, um eine Verformung des Hakens zu verursachen (siehe Abbildung 2). ) und schließlich veröffentlichen. Die Halteleine des Gurtzeugs wurde nach ISO 12401 (Kleinboote – Sicherheitsgurt und Sicherheitsleine an Deck – Sicherheitsanforderungen und Prüfmethoden) zertifiziert, der für diese Ausrüstung geltenden internationalen Norm. Die Norm enthält detaillierte Prüfanforderungen, die davon ausgehen, dass das Halteseil und seine Haken in Längsrichtung und nicht in Querrichtung belastet werden. Der Haltegurthaken hatte ein herkömmliches Design und eine herkömmliche Verarbeitung und wurde häufig von Herstellern von Sicherheitsgurten und Haltegurten verwendet, die nach ISO 12401 zertifiziert waren. Bei Längsbelastung hält das Halteseil einer Belastung von über 1 Tonne stand. Bei seitlicher Belastung verformt sich ein Haltehaken jedoch schon bei deutlich geringerer Belastung. Es ist wichtig, dass die Haltehaken frei von Hindernissen bleiben und sich frei drehen können, um die Last in Längsrichtung auszurichten.

SICHERHEITSLEKTION
Um zu verhindern, dass die Festigkeit der Halteleine eines Sicherheitsgurts im Betrieb durch seitliche Belastung des Haltegurthakens beeinträchtigt wird, muss die Methode zur Verankerung des Haltegurtendes am Schiff so gewählt werden, dass sichergestellt ist, dass sich der Haltegurthaken nicht am Deck verfängt Beschläge oder andere Geräte.

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Diese Seite wurde von GTranslate aus dem Englischen übersetzt. Der Originalartikel wurde vom in Großbritannien ansässigen MIN-Team verfasst und/oder bearbeitet.

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