Kollisionsbericht mit Formel-4-Motorbooten

Unfalluntersuchungsbericht 6/2018
Untersuchungsbericht zu Seeunfällen, einschließlich der Ereignisse, der gewonnenen Erkenntnisse zur Sicherheit und Empfehlungen:
MAIB Untersuchungsbericht 6-2018: Formel-4-Motorboote

Zusammenfassung
Am Sonntag, den 2. Juli 2017, kollidierten während einer internationalen Motorboot-Rennveranstaltung in Stewartby Lake, Bedfordshire, zwei Formel-4-Motorboote beim Umfahren einer Boje. Einer der Fahrer konnte von Rettungskräften schnell unverletzt geborgen werden.

Der andere, durch die Kollision verletzt und nicht in der Lage, Cockpithaube und Gurtzeug zu lösen, verlor das Bewusstsein und wäre beinahe ertrunken, als seine Notluftversorgung ausging. Er wurde herausgezogen und von den Rettungskräften vor Ort wiederbelebt. Vier Tage später wurde er aus dem Krankenhaus entlassen und erlitt keine erkennbaren Langzeitfolgen.


Die Kollision ereignete sich, weil eines der Boote aufgrund des nach dem Ablösen einer Rumpfplatte entstandenen Widerstands dem anderen unkontrolliert in den Weg einschlug.

Sicherheitsunterricht
Der Zugang zum verletzten Fahrer wurde durch die Verwendung des falschen und festsitzenden Haubenscharnierbolzens verzögert
der verletzte Fahrer befolgte nicht das Fluchtprotokoll, das ihm während seines Immersionstrainings beigebracht wurde
der verletzte fahrer wäre beinahe ertrunken, weil seine Notluftversorgung nicht ausreichte, um die Rettung zu überstehen.

Empfehlungen
In der Anfangsphase der Untersuchung schrieb der Chief Inspector of Marine Accidents an die Royal Yachting Association (RYA) und gab eine Empfehlung (2017/138) zur Verbesserung der Fahrersicherheit heraus. Als Reaktion darauf legte die RYA der Union Internationale Motonautique (UIM) eine Reihe von vorgeschlagenen Regeländerungen vor, die akzeptiert wurden.

Der RYA wurde eine Empfehlung (2018/113) unterbreitet, die von ihren zugelassenen Fahrerimmersionstestzentren unterrichteten Fluchtprotokolle angesichts der in diesem Bericht identifizierten Sicherheitslektionen zu überprüfen.

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Diese Seite wurde von GTranslate aus dem Englischen übersetzt. Der Originalartikel wurde vom in Großbritannien ansässigen MIN-Team verfasst und/oder bearbeitet.

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