Videoworks Einführung eines integrierten Sicherheitsökosystems für Superyachten, einschließlich Panikräumen
Angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen und wachsender digitaler Bedrohungen fordern Superyacht-Besitzer einen deutlich ausgefeilteren Schutz auf See. Videoworks Als Reaktion darauf wurde ein neues, umfassendes Sicherheitssystem entwickelt, das Panikräume, fortschrittliche Perimetersensoren, Drohnenerkennung und KI-gestützte Überwachung in einem einzigen integrierten Bord-Ökosystem vereint. Das System ist für die Installation bereits in der frühesten Phase des Yachtbaus oder für die Nachrüstung im Rahmen einer Überholung konzipiert und bietet physische und Cyber-Abwehr unter einem einheitlichen technologischen Fundament.
Für Yachten mit einer Bruttoraumzahl von über 1,500 GT besteht sowohl der verfügbare Platz als auch ein dringendes Argument dafür, einen separaten Panikraum als Teil eines breiten Spektrums an Sicherheitslösungen einzurichten, so das Unternehmen.
Im Inneren wird die Videoüberwachung mittels sichtbarer und versteckter Kameras in den Raum übertragen, während redundante Stromversorgungssysteme und sichere Kommunikationskanäle sowohl Autonomie als auch eine zuverlässige Verbindung zur Außenwelt gewährleisten. Spezielle Waffenlagerung, Fernsteuerung und strategische Abschreckungsmittel können ebenfalls integriert werden. Kernstück ist ein autarkes Netzteil, das den Betrieb des Systems auch bei Ausfall der Bordstromversorgung sicherstellt.
Videoworks ist der Ansicht, dass ein Panikraum die Versicherungsprämien senken, die Attraktivität für Charterer steigern, den Wiederverkaufswert erhöhen und den Ruf des Eigentümers in Bezug auf proaktive Sicherheit verbessern kann.
At Videoworks„Wir betrachten Technologie nicht als bloßes Extra, sondern als integralen Bestandteil des Yachtdesigns und des Bordlebens“, so CEO Maurizio Minossi. „Unsere Mission ist es, Systeme zu entwickeln, die benutzerfreundlich sind, den Gästen Komfort bieten und die Sicherheit und Vernetzung der Passagiere gewährleisten.“
Videoworks arbeitet eng mit der Werft sowie dem Außen- und Innendesigner zusammen. Weitere Systemelemente können nachgerüstet werden.

Minossi betont, wie wichtig es sei, dass die Besatzung den Umgang mit der Technologie versteht, und das Unternehmen unterstütze daher spezielle Schulungen.
Neben Standard- und Infrarotkameras für die Videoüberwachung, VideoworksDas System kann eine Reihe fortschrittlicher Sicherheitssensoren einsetzen. Einer davon ist LIDAR – ein Sensor, der mit unsichtbaren Laserstrahlen Entfernung und Richtung von Objekten präzise misst. Es handelt sich um dieselbe Technologie, die auch von selbstfahrenden Autos verwendet wird, um Hindernisse in ihrer Umgebung zu erkennen. Die Reichweite beträgt etwa 85 Meter.
Diese Signale werden eingespeist in VideoworksDie Sicherheitssoftware scannt nach Bedrohungen. Das System kann in Echtzeit zwischen Personen in autorisierten und nicht autorisierten Bereichen unterscheiden und dabei auch Bewegungen von Wildtieren oder Passanten ausblenden. So kann es virtuelle Zäune um kritische Bereiche wie Terrassen oder Zugangspunkte errichten und bei einem Einbruch sofort warnen.
Eine weitere Innovation im Yachtsektor ist der Einsatz von Bodensensoren, die Schritte erkennen und Bewegungsmuster erfassen. Da sie unter Decks eingebaut sind, sind sie an der Oberfläche nicht sichtbar. Ihr Einsatz in sensiblen Bereichen bietet zusätzlichen Schutz. Auch die Drohnenerkennung lässt sich in andere Sicherheitssysteme integrieren, um Drohnen von der Brücke und anderen Sicherheitskonsolen aus zu erkennen, zu identifizieren und zu verfolgen.
Dieser Ansatz bedeutet, dass Werften und Eignerteams nicht mehr verschiedene Lösungen von unterschiedlichen Anbietern beziehen müssen. Durch die Integration der IT-Infrastruktur, der audiovisuellen Ausstattung und der Sicherheitssysteme der Yacht, Videoworks vereint all diese Funktionen.
Da es auf der IT-Infrastruktur der Yacht basiert, ist es auch möglich, die Technologie im Rahmen eines Modernisierungsprogramms nachzurüsten.

„Wir beobachten immer häufiger, dass die Werft oder der Kunde eine solide Infrastruktur bevorzugt“, sagt Govert Hermsen. Videoworks Europe ist Programmmanager und Systemingenieur des Unternehmens. Neben den Entwicklungen im Bereich Sicherheit konzentriert er sich darauf, wie diese Infrastruktur genutzt wird. Er erklärt beispielsweise, dass die KI die Bedürfnisse der Eigner an Bord kennenlernt. „Die Benutzeroberfläche und die Bedienung des Systems an Bord werden noch intuitiver. Ich denke, das System wird lernen, welche Programme die Nutzer bevorzugen … und auch die Beleuchtung in der Kabine … vielleicht erkennt das System die Ankunft und schaltet automatisch die bevorzugten Lichtszenen für die jeweilige Tageszeit und Position des Bootes ein.“
„Wir bekommen immer mehr Vernetzungsmöglichkeiten an Bord.“
Er sagt, die Herausforderung, dass Videoworks Die Herausforderung besteht darin, ständig zu evaluieren und mit der Geschwindigkeit Schritt zu halten. „Aber das ist in unserer Branche üblich.“




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