Britisches Segelteam rückt Nachhaltigkeit in den Vordergrund mit dem Ziel, weltweit frei von fossilen Brennstoffen zu sein

Hugo Boss – aktuelles Boot – Kredit Alex Thomson Racing

  • Alex Thomson Racing will Elektromotorsystem in neue IMOCA-Rennjacht integrieren
  • Ein neues, mehrere Millionen Pfund schweres Boot wird im Sommer 2019 vom Stapel gelassen, mit dem Ziel, das Vendée Globe-Rennen 2020-2021 zu gewinnen
  • Skipper Thomson will mit modernster Technologie und Solarenergie um die Welt ohne fossile Brennstoffe rasen
  • Der wegweisende Hersteller Oceanvolt wird mit dem Rennteam zusammenarbeiten, um hochmoderne Elektromotoren und Batterien zu integrieren

Das britische Segelteam Alex Thomson Racing hat sein Engagement für Nachhaltigkeit unterstrichen, indem es den Ehrgeiz erklärt hat, ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe um die Welt zu segeln.

Anfang dieses Jahres kündigte das Ocean Racing Team Pläne an, eine brandneue IMOCA 60-Yacht zu bauen, mit dem Ziel, das erste nicht-französische Team zu werden, das 2020-2021 das legendäre Weltumrundungsrennen der Vendée Globe gewinnt.

Jetzt, weit im Bauprozess des Multi-Millionen-Pfund-Boots, hat das Team seine Absicht erklärt, auf einen Elektromotor umzustellen, der über die Onboard-Solarpanel-Technologie aufgeladen wird.

In Zusammenarbeit mit Oceanvolt, einem weltweit führenden Hersteller von Strom- und Antriebssystemen für Boote, wird das Rennteam einen hochmodernen Elektromotor und Batterien integrieren, die den Anforderungen einer zermürbenden Weltumrundung standhalten Kampagne und setzt sich gleichzeitig für die Nachhaltigkeit ein.

Ross Daniel, technischer Direktor von Alex Thomson Racing, sagt: „Als Team sind wir bestrebt, so nachhaltig und verantwortungsbewusst wie möglich zu arbeiten, und dieses Engagement wird sich auch auf das neue HUGO BOSS Boot auswirken.

Alex leitet 2018 – Kredit Alex Thomson Racing

„Die Batterieleistung ist wirklich das Herzstück des Bootes. Es ist entscheidend für die Kommunikation, Navigation und den Betrieb des Bordwassermachers und des Autopiloten. Wenn das Herz aufhört zu schlagen, stoppt das Boot. Daher ist es wichtig, dass wir ein System implementieren, dem wir vertrauen und auf das wir uns verlassen können, um die Sicherheit von Alex zu gewährleisten.

„Auf dem neuen Boot werden wir Solarenergie als primäre Energiequelle über Sonnenkollektoren auf dem Deck erkunden. Um dies zu tun, müssen wir nicht nur die Dauer des Rennens berücksichtigen, sondern auch die Bedingungen, denen das Boot ausgesetzt sein wird. Wenn sich Alex zum Beispiel in den Tiefen des südlichen Ozeans befindet, wo die direkte Sonneneinstrahlung eingeschränkt ist, müssen wir sicher sein, dass die Sonnenkollektoren noch in der Lage sind, die Energiemenge zu liefern, die das Boot benötigt.

„Für uns als Team war die Umstellung auf einen Elektromotor von größter Bedeutung, als wir mit dem Designprozess für das neue Boot begannen. Wir sind zuversichtlich, dass wir durch die enge Zusammenarbeit mit dem Team von Oceanvolt im Vorfeld der Vendée Globe im Jahr 2020 ein sauberes, sicheres, effizientes und absolut zuverlässiges Leistungssystem entwickeln können.“

Die Fertigstellung der Vendée Globe ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe stellt zwar eine große Herausforderung dar, der sich Skipper Thomson jedoch voll und ganz annimmt: „Es gibt oft die Ansicht, dass die Implementierung nachhaltigerer Systeme einen Leistungsnachteil mit sich bringen kann, aber wir glauben nicht das muss in unserem Sport der Fall sein“, sagt Thomson. „Wir glauben sogar, dass die Integration nachhaltigerer Systeme gewisse Vorteile bringen könnte, und das ist eine spannende Perspektive für unser Team.“

Oceanvolt mit Hauptsitz in Vantaa, Finnland, hat zahlreiche Auszeichnungen für seine innovativen Systeme erhalten, darunter den DAME Award 2017 (Machinery, Propulsion, Mechanical and Electrical Systems and Fittings), den Pittman Innovation Award 2016 und 2013 sowie den Clean Design Award 2012. Das Unternehmen wird nun als offizieller Lieferant von Alex Thomson Racing fungieren.

„Wir freuen uns sehr über die Gelegenheit, unsere neue Technologie unter extremen Rennbedingungen zu testen“, sagt Janne Kjellman, Gründer von Oceanvolt. „Wir freuen uns darauf, wertvolle Daten vom Boot zu erhalten, die es uns ermöglichen, unsere einzigartigen elektrischen Antriebssysteme weiterzuentwickeln. Alex Thomson hat immer die Grenzen der Technologieentwicklung überschritten und wir sind stolz darauf, mit ihm zusammenzuarbeiten, um immer nachhaltigere und zuverlässigere Lösungen für den maritimen Einsatz auf den Markt zu bringen.“

Kommentarfunktion ist abgeschaltet.

Diese Seite wurde von GTranslate aus dem Englischen übersetzt. Der Originalartikel wurde vom in Großbritannien ansässigen MIN-Team verfasst und/oder bearbeitet.

Zum Inhalt