Ein junges Paar entspannt sich auf dem Bug einer Yacht und genießt Sonne und Meer. Der Text wirbt für das Yachting-Erlebnis mit D-Marin Marinas.

Start 2026: EBI nimmt neue Mitglieder auf und legt neue Strategie fest

EBI-Treffen bei boot 2026 EBI vertritt die Freizeitbootbranche in Europa

Die European Boating Industry (EBI) hielt gestern (20. Januar 2026) im Rahmen der boot Düsseldorf ihre Generalversammlung ab.

Im Rahmen des Treffens bestätigte EBI Änderungen in seiner Mitgliedschaft und präsentierte einen strategischen Rahmen, der seine Aktivitäten bis zum Jahr 2028 leiten soll.

EBI gab eine Erweiterung seiner Mitgliederbasis bekannt, wodurch die Organisation nun 34 Mitglieder in 24 europäischen Ländern zählt. Britische Marine Großbritannien wurde als neues Vollmitglied aufgenommen. In einer Stellungnahme erklärt der britische Bootsbauverband EBI, diese Entwicklung spiegele die bestehenden Handelsbeziehungen und die regulatorische Zusammenarbeit zwischen der EU und Großbritannien wider. Großbritannien ist der größte Importeur von Sportbooten in die EU und der zweitgrößte Exportmarkt für in der EU gebaute Boote.

Lesley Robinson, scheidende Geschäftsführerin von British Marine„Die EBI-Mitgliedschaft ermöglicht es British Marine, sich auf EU-Ebene direkter für regulatorische und marktbezogene Fragen einzusetzen, die für unsere Mitglieder von entscheidender Bedeutung sind, insbesondere für diejenigen mit bedeutenden Exportaktivitäten in Europa“, erklärt er. „Durch die Arbeit der EBI in Brüssel können wir sicherstellen, dass die Perspektiven unserer Mitglieder und die Expertise der britischen Industrie in die Entwicklung künftiger Gesetze einfließen, beispielsweise in die Überarbeitung der Sportbootrichtlinie.“

EBI bestätigte zudem die Mitgliedschaft im Nordic Cluster und formalisierte damit die Zusammenarbeit zwischen den Branchenverbänden der nordischen Region. Dem Cluster gehören Danboat in Dänemark, Sweboat in Schweden, Norboat in Norwegen, der Verband der Estnischen Schifffahrtsindustrie in Estland und Finnboat in Finnland an. Diese Organisationen sind nun gemeinsam in EBI vertreten.

Volvo Penta Das Unternehmen trat EBI außerdem als Fördermitglied bei. Die Firma, ein Hersteller von Motoren und Antriebssystemen für Freizeitboote, gehört zur Volvo Group.

Hanna Ljungqvist, Senior Vice President Marine Business Unit bei Volvo Penta, sagt: „Wir freuen uns, EBI als Fördermitglied beizutreten und auf die Zusammenarbeit zur Stärkung der Zukunft der europäischen Wassersportindustrie.“

Jarkko Pajusalo, CEO von Finnboat, sagt: „Ich freue mich sehr, dass die nordische Bootsbranche nun deutlich stärker im EBI vertreten ist. Die Ostsee ist eine bedeutende Bootsregion mit vielen wunderschönen Küsten und Schären. Die Förderung nachhaltigen Bootsfahrens ist eine unserer obersten Prioritäten in den nordischen Ländern, und gemeinsam mit unseren Kollegen im EBI können wir die Interessenvertretung für den Bootssport in der Region deutlich stärken.“

Anni Hartikainen, Geschäftsführerin des Verbandes der Estnischen Meeresindustrie, sagt: „Nur sehr wenige nationale Branchenverbände sind in der Lage, eine starke Präsenz in Brüssel aufrechtzuerhalten. Für MERLI ist die Zusammenarbeit im Rahmen des Nordischen Clusters daher absolut sinnvoll: Unsere Meeresindustrien operieren unter vergleichbaren Bedingungen und teilen die gleichen umweltbezogenen und regulatorischen Prioritäten.“

Die Mitglieder billigten außerdem den strategischen Rahmen der EBI für den Zeitraum 2026 bis 2029. Dieser Rahmen legt Prioritäten in den Bereichen Interessenvertretung, Dienstleistungen und Zusammenarbeit fest. Laut EBI konzentriert sich die Strategie auf das Engagement auf europäischer Ebene in Gesetzgebungsfragen, die Stärkung der Anerkennung des wirtschaftlichen Beitrags des Sektors sowie den Ausbau von Dienstleistungen und Kooperation entlang der Wertschöpfungskette.

EBI gibt an, seine Lobbyarbeit in drei Clustern zu strukturieren: Industrie und Wettbewerbsfähigkeit, Dekarbonisierung, Kreislaufwirtschaft und Umwelt sowie nautischer Tourismus. Neben der Lobbyarbeit plant EBI die Fortführung verschiedener Initiativen, darunter das Projekt „Blue Boat Horizon“ zur Lebenszyklusanalyse in Zusammenarbeit mit NMMA und ICOMIA. Zu den weiteren Aktivitäten gehören eine erweiterte regulatorische Beratung, die Bereitstellung zusätzlicher Marktdaten sowie die Weiterentwicklung der Veranstaltungsplattformen.

Robert Marx, Präsident von EBI, erklärt: „Das Wachstum unserer Mitgliederzahl und die Einführung unserer neuen Strategie markieren einen wichtigen Schritt nach vorn für EBI. Gemeinsam mit British Marine, den fünf nordischen Ländern des Nordic Cluster und Volvo Penta stärkt EBI seine Vertretung in ganz Europa – gerade jetzt, wo koordiniertes Handeln auf EU-Ebene wichtiger denn je ist. Wir freuen uns sehr, die große Mehrheit der europäischen Bootsbranche zu vertreten, und danken allen neuen Mitgliedern für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung.“

Der EBI vertritt die europäische Freizeitbootbranche, darunter Bootsbauer, Ausrüstungshersteller, Marinas und Dienstleistungsanbieter. Der Sektor umfasst rund 32,000 Unternehmen, überwiegend kleine und mittlere Betriebe, und beschäftigt direkt mehr als 280,000 Menschen.

Ein Folienschlauchboot gleitet über das Wasser und präsentiert Hochleistungsausrüstung sowie Pro-Sets Epoxidlösungen für die Verbundwerkstoffherstellung.

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